Die Kupferschmiede in Zittau kann auf eine lange traditionsreiche
Entwicklung zurückblicken.
Sie wurde bereits 1922 von Lahode & Bönig gegründet,
später von den Gebrüdern Wiegmann weitergeführt
und ab 1958 in eine PGH Produktionsgenossenschaft des Handwerks umgewandelt.
Schließlich erfolgte nach der Wende 1992 die Privatisierung mit der Gründung einer GmbH.

In all den Jahren und unter den unterschiedlichsten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen wurde am grundlegenden Eckpunkten der Firma festgehalten:

neue Technologien in traditionsreiches Handwerk integrieren

die Aufrechterhaltung einer eigenen Werkstatt,
die Einzel-, Spezial- und -Sonderanfertigungen jederzeit ermöglichte

kontinuierliche Lehrlingsausbildung

ein fester Mitarbeiterstamm mit einer soliden Ausbildung und
in jahrelanger Arbeit erlangten handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten

Das ermöglichte routiniertes Herangehen an neue Aufgaben und sicherte bis zum heutigen Tag den Fortbestand der Firma.

Vor 1990 wurden überwiegend Dampf- und Wärmeerzeuger in kommunalen Heizkraftwerken und industriellen Großbetrieben installiert und
Rohrleitungen und Behälter aus Kupfer, Stahl und Edelstahl für die
Lebensmittel-, Textil- und Chemieindustrie gefertigt.
Parallel dazu wurden bereits zu DDR-Zeiten zahlreiche Turmbekronungen
restauriert oder getreu den alten Vorlagen und Mustern neu gefertigt.
Stellvertretend für diese Arbeiten soll der Zwickauer Dom St. Marien genannt werden,
für den die damalige PGH Kupferschmiede Zittau das
5 m hohe Kreuz aus Edelstahl in Segmentstücken fertigte,
welche nach dem
Vergolden von der PGH Kupferschmiede Zittau montiert wurden.

Nach der Wende in der DDR schaffte sich die Firma
auf Grund ihrer Flexibilität und der qualitativ hochwertigen Arbeiten relativ
schnell einen guten Namen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.

Getreu den alten Vorlagen und Mustern werden in sorgfältiger Arbeit unter Beachtung des Denkmalschutzes neue Turmbekronungen gefertigt.
Dazu wird von der alten Wetterfahne eine Schablone angefertigt
und auf Edelstahl übertragen.
Jahrzehntelange Erfahrungen und der Ideenreichtum der Mitarbeiter
sorgen dafür, das jede Turmbekronung auch nach schwierigem Aufbau
viele Jahre zur Freude der Auftraggeber die jeweilige
Turmspitze ziert und sich im Wind dreht.